


e.V.
Verletztes Wildtier gefunden?
Nicht wegsehen – Hilfe ist Pflicht!
Vielen Dank, dass Sie nicht wegschauen. ❤️ Jede Hilfe zählt! Mit Ihrem Handeln können Sie dazu beitragen, einem verletzten Wildtier unnötiges Leiden zu ersparen.
1. Ist das Tier wirklich hilfsbedürftig?
Nicht jedes Jungtier benötigt Hilfe. Viele Jungvögel oder junge Wildtiere werden weiterhin von ihren Eltern versorgt, auch wenn sie allein wirken.
➡️ Bitte informieren Sie sich zunächst über die WildtierApp oder die Informationen des NABU:
-
🦔 WildtierApp / Wildtier SOS: https://wildtier-sos.de/
-
🦉 NABU – Wildtier gefunden: http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/01946.html
2. Ist das Tier verletzt oder offensichtlich hilflos?
Typische Anzeichen sind:
-
Das Tier blutet.
-
Es kann nicht mehr fliegen oder laufen.
-
Es hat einen gebrochenen Flügel oder ein gebrochenes Bein.
-
Es wird von Fliegen umschwärmt.
-
Es wurde von einer Katze oder einem Hund verletzt.
-
Es liegt auf der Straße oder befindet sich in einer akuten Gefahrensituation.
Dann benötigt das Tier schnellstmöglich Hilfe.
3. Tier sichern – aber nur, wenn dies gefahrlos möglich ist
Wenn Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen:
-
Nehmen Sie das Tier vorsichtig mit einem Handtuch oder einer Decke auf.
-
Setzen Sie es in einen Karton mit Luftlöchern.
-
Halten Sie den Karton ruhig, dunkel und warm.
-
Bitte kein Futter und kein Wasser einflößen.
4. a) Wer hilft bei einem schwer verletzten Wildtier?
Schwer verletztes Wildtier
Bitte wenden Sie sich unverzüglich an:
☎️ Feuerwehrleitstelle Schwerin
0385 5000
oder
Untere Naturschutzbehörde Schwerin
Ansprechpartnerin:
Frau Dörte Behring
Telefon: 0385 545-1755
Die zuständigen Behörden entscheiden über das weitere Vorgehen und können erforderliche Maßnahmen veranlassen.
4. b) Wer hilft bei einem leicht verletzten oder hilflosen Wildtier?
Viele Wildtiere können in spezialisierten Wildtierstationen versorgt werden.
Nutzen Sie hierfür:
-
🦉 WildtierApp / Wildtier SOS
https://wildtier-sos.de/ -
🦅 NABU-Suchmaschine für Wildtierstationen
http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/01946.html
6. Kostenübernahme möglich
Unter bestimmten Voraussetzungen können Transport- und Behandlungskosten über die Wildtierförderung des Storchenpflegehofes Papendorf e. V. erstattet werden.
Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie hier:
7. Sie erhalten keine Hilfe?
Sollten Sie trotz Kontaktaufnahme zu den zuständigen Behörden keine Unterstützung erhalten oder unsicher sein, können Sie sich gerne an uns wenden.
Wir beraten Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten und versuchen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden.
Bitte beachten Sie
⚠️ Wir sind keine Wildtierstation.
⚠️ Wir können Wildtiere nur in Ausnahmefällen übernehmen und sichern.
⚠️ Wir verfügen ausschließlich über ehrenamtliche Kapazitäten.
⚠️ Ein Anspruch auf Übernahme oder Abholung eines Wildtieres besteht nicht.
Die Verantwortung für das Tier verbleibt grundsätzlich zunächst bei der Finderin oder dem Finder. Bitte übernehmen Sie Verantwortung und kontaktieren Sie die zuständigen Behörden oder eine geeignete Wildtierstation.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass verletzte Wildtiere schnell die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Vielen Dank für Ihr Engagement! 🐦🦔🦉
Unsere Erfahrung
Leider erleben wir immer wieder, dass Ehrenamtliche, Privatpersonen und Tierschutzvereine die Versorgung verletzter Wildtiere nahezu allein stemmen müssen. Transporte, Tierarztkosten und die Suche nach Pflegestellen bleiben häufig an engagierten Bürgerinnen und Bürgern hängen.
Dabei handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Tierschutz ist seit 2002 als Staatsziel in Artikel 20a Grundgesetz verankert.
Wir helfen weiter
Gemeinsam versuchen wir, schnell die passende Hilfe für das Tier zu organisieren.
Jede Hilfe zählt – und jedes Tier verdient eine Chance.

